Der „Weiße Anker“ wird abgerissen

August 1990

Nachdem Der „Weiße Anker“ bereits am 20. April 1990 abgerissen wurde, begann die letzte große Baumaßnahme im historischen Zentrum vor Ende der DDR. Es entsteht das Neubauviertel zwischen Kehrwiederstraße und Wassergasse. Dabei fallen die letzten großen Teile der historischen Bebauung der Neugestaltung zum Opfer, um für das größte sozialistische Stadtumbauprogramm in Fürstenwalde Platz zu machen. Hier fand dann auch die „Deutsche Wiedervereinigung“ auf eine besondere Art statt. Zum Beitritt der DDR zur BRD waren die Bauten z. T. noch im Rohbau oder noch gar nicht richtig begonnen. Dadurch kam es. dass die gute alte DDR-Platte in ihrem Inneren westdeutsche Ausbaumaterialien beherbergen musste.